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PRYSMIAN investiert in die Sicherheit und hat deshalb diese Website eingerichtet, um die Verbreitung von wissenschaftlichen Erkenntnissen für alle Personen in Elektronik-Bereich, Meinungsführer, Behörden und Verbraucher zu ermöglichen. Allen Beteiligten wird so die Möglichkeit gegeben, sich stets auf dem neuesten Stand zu halten und sich auf den gemeinsamen europäischen Binnenmarkt einzustellen.
Dieser Teil des Internet-Programms soll einen gemeinsamen Rahmen darstellen, um den Einfluss von Kabeln auf die Sicherheit im Brandfall herauszuarbeiten:

  die physischen Auswirkungen von Rauch und Gasen, die bei einem Feuer die größte Gefahr darstellen
  die Möglichkeiten, durch moderne Meßmethoden (FTIR) die Zusammensetzung von Gas-Gemischen (quantitativ und qualitativ) und ihre Ausbreitung zu messen und damit die Gefahren durch brennbare Materialien zu ermitteln
  Erkenntnis, dass sich der Säureparamater in der Euroklassifikation von Kabeln im Vergleich zum FEC-Index, der auf der Basis der oben beschriebenen Messungen ermittelt wurde, als gutes Vorhersageinstrument erwiesen hat
  die Darstellung der Brandgefahren durch moderne Computersimulationen, die die Verbreitung von brennbaren Stoffen in Gebäuden bei Feuer und das Verhalten der Menschen aufzeigen
  und schließlich die Darstellung, dass durch den Einsatz von raucharmen Kabeln die Gefahren durch einen Brand wesentlich gesenkt werden können
  Der letzte Teil dieses Abschnittes behandelt den Weg zu einer CE-Kennzeichnung unter der CPD


Gefahr durch Brände
Ziel dieser Studie ist es, die wissenschaftlichen Grundlagen für die Aussage zu schaffen, Rauch und Gase seien die hauptsächlichen Ursachen für Verletzungen und Todesfälle im Brandfall. Während eines Feuers dominieren und begrenzen physiologische Auswirkungen die Zeit, in der anwesende Personen handlungsfähig sind. Die Abfolge der körperlichen Gefahren bei sich entwickelnden Feuern kann bei der Entwicklung brandsicherer Gebäude zum Einsatz kommen und bei der Bewertung von Produkten, die dort Verwendung finden. Dabei gilt es, angemessene Methoden zur Berechnung der Zeit bis zur Handlungsunfähigkeit anzuwenden.
(Mit freundlicher Genehmigung von Europacable)

Physiologische Effekte von Verbrennungsprodukten und Bemessung von Brandgefahr von Prof. David A. Purser (323 KB)

Rauch und Säuregehalt
Eine Gefahr im Brandfall ist die Beschaffenheit der Verbrennungsprodukte; eine Bewertung der dadurch erzeugten Gefährdung ist möglich, wenn die Zusammensetzung des Gasgemisches (Menge und Eigenschaften) der freigesetzten Gase während der Entwicklung eines Feuers bekannt ist. Die in diesem Projekt angewendete FTIR-Technik erlaubt eine hohe Zuverlässigkeit bei der Erkennung von Verbrennungsgasen und kann dann zusammen mit dem Szenario prEN50399 komfortabel genutzt werden, um die Reaktion von Kabeln auf Brandeinwirkung umfassend zu untersuchen.
(Mit freundlicher Genehmigung von Europacable)
Studie zur Durchführbarkeit von unterstützenden FTIR-Messungen bei Tests mit Elektro-Kabeln entsprechend der Kommission von Björn Sundström (210 KB)
Der Faktor des Säuregehaltes von Gas ist von der Kabelindustrie für viele Jahre genutzt worden, um das korrosive Potenzial brennender Kabel zu definieren. Diese Untersuchung zeigt, dass der Wert sich als guter Indikator für die Reizeffekte erwiesen hat, verglichen mit dem FEC-Index, der aus der Messung laut FTIR berechnet wird.
(Mit freundlicher Genehmigung von Europacable)
Untersuchung der Rauchentwicklung brennender Kabel von Silvio Messa (199 KB)

Fluchtsimulation
Andere Studien haben deutlich gemacht, dass Gase und Rauch eine große Gefahr im Brandfall darstellen, dass es möglich ist, mit moderner Technologie die Emissionen brennender Kabel zu messen und dass der Säuregehalt ein guter Indikator für die entstehenden Emissionen ist. Jetzt ist es notwendig, das Verhältnis zwischen diesen Parametern und der Kabelanwendung zu untersuchen. Dank moderner Berechnungen ist es möglich, die Gefahren im Brandfall zu messen. Dies geschieht durch eine Simulation der Verteilung der Verbrennungsprodukte im Gebäude und dem Verhalten der Insassen im Falle eines Feueralarms. Die Universität Lund (Schweden) hat auf Basis von Daten einer Messung der Verbrennungsprodukte bei einem prEN50399-Feuerszenario eine Studie durchgeführt und dabei herausgefunden, dass die Verwendung halogenfreier Kabel die Feuergefahr signifikant verringern kann.
(Mit freundlicher Genehmigung von Europacable)
Simulation der Bedingungen einer kritischen Evakuierung bei einem Feuer-Szenario in Verbindung mit Kabeln und dem Vergleich zweier verschiedener Kabel von Patrick van Hees und Daniel Nilsson (499 KB)

Bauproduktenrichtlinie (CPD) 
Das Ziel dieser Reihe von Studien ist es, den Weg zu einer CE-Kennzeichnung unter der CPD aufzuzeigen und einige Maßnahmen zu erklären, die unternommen werden müssen, bevor die Auszeichnung erreicht werden kann.
Klassifizierung von Kabeln in die Euroklassen  (137 KB)
Erforderliche Normen zur CE-Kennzeichnung von Kabeln  (112 KB)
Das CEMAC II Projekt  (89 KB)
Ein vereinfachter Zertifizierungsprozess für die CE-Kennzeichnung von Kabeln unter der CPD  (86 KB)
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